Ahmadinedschads harte Linie in der Atompolitik führt während seiner von 2005 bis 2013 dauernden Amtszeit als Präsident zu internationalen Sanktionen. Der Wächterrat schließt ihn mehrmals von den Wahlen aus. Jetzt ist er ums Leben gekommen.
Nicht der Angriff auf den Iran lässt die Ölpreise steigen. Es ist vor allem die Sperrung der Straße von Hormus, die den Transport von Öl über das Meer behindert. Der Rohstoff dürfte noch teurer werden, eine Entscheidung der Opec+ wird daran nichts ändern.
Die Angriffe auf den Iran sind ein radikaler Schritt. Trump und Netanjahu begründen die Bombardierung mit einer historischen Chance. Das Regime in Teheran sieht andere Beweggründe hinter den Attacken. So oder so: Bluten müsste die iranische Zivilbevölkerung.
Nur wenige Stunden nach Kriegsbeginn melden israelische Quellen den Tod des obersten Führers im Iran. Wie ein neuer Bericht zeigt, gingen der Operation monatelange Vorbereitungen voraus. Die Zusammenarbeit mit dem US-Auslandsgeheimdienst war dabei von zentraler Bedeutung.
Nach dem Tod von Ali Chamenei erklärt Großajatollah Makarem Schirasi Vergeltung zur heiligen Pflicht. Doch US-Präsident Trump warnt: Sollte Teheran zurückschlagen, werde das Militär den Iran "härter als je zuvor" treffen.
Die Multikrisen der Welt verdichten sich wenige Monate vor der Fußball-Weltmeisterschaft 2026. Zwei der drei Gastgeber sind in Probleme verwickelt, mit Iran steht seit Samstag ein Teilnehmerland unter Beschuss eines Co-Gastgebers. Noch bleibt die FIFA ruhig.
Drei Monate im Rollstuhl, Blutklumpen in der Lunge und eine Dopingkontrolle: Radprofi Juri Hollmann redet erstmals über seinen Überlebenskampf nach seinem Sturz beim Giro. Er habe sehr großes Glück gehabt, erzählt der gebürtige Berliner.
Smartmeter und Batteriespeicher sind die Bausteine für das Energiesystem der Zukunft. Und dynamische Tarife. "Man speichert Strom, wenn er günstig ist, um ihn zu verwenden, wenn er teuer ist", sagt ein Energieunternehmer im "Klima-Labor" von ntv. Das spart Geld und Netzausbau. Und Gaskraftwerke.
Die gute Nachricht: Im Vorentscheid zum Eurovision Song Contest weht tatsächlich ein frischer Wind. Die schlechte: Man kann die Show getrost als überambitioniert bezeichnen. Und das Ergebnis: Favoritin Sarah Engels gewinnt das Ding und vertritt Deutschland in Wien.
Das OnePlus Nord 5 liefert im Test ein rundes Mittelklasse-Paket mit Schwerpunkt auf Display, Tempo und Ladeleistung. Der 6,8-Zoll-OLED-Bildschirm arbeitet mit 144 Hz, deckt den DCI-P3-Farbraum vollständig ab und bleibt mit 1.519 Candela pro Quadratmeter auch draußen gut ablesbar. Für den Antrieb sorgt der Snapdragon 8s Gen 3 in Kombination mit 8 GByte Arbeitsspeicher. Im Alltag läuft das System damit flott, auch anspruchsvollere Apps und Spiele bringen das Gerät nicht sofort ins Schwitzen. Die Kamera macht insgesamt einen soliden Eindruck, beim Zoom bleibt das Nord 5 aber auf digitale Vergrößerung beschränkt. Bei der Ausstattung spart OnePlus ebenfalls sichtbar: Kabelloses Laden fehlt, ebenso eine eSIM.
Das Sanitas SBM 22 ermittelt den Blutdruck per Oberarm-Manschette. Die Ausstattung des Geräts bewerten wir nur als befriedigend, aber in der Grundfunktion der Blutdruckmessung hat das Sanitas im Test ebenso gut abgeschnitten wie deutlich teurere Geräte. Das Material der Oberarm-Manschette fühlt sich grundsätzlich angenehm an, allerdings ist das Anlegen etwas fummelig. Positiv fällt auf: Um Fehlmessungen vorzubeugen, kontrolliert das Gerät den Sitz der Manschette sowie ausreichende Ruhe. Die Resultate erscheinen direkt auf dem 2,8-Zoll-Display, das sich gut ablesen lässt. Für die Messwerte stehen 120 Speicherplätze für bis zu vier Personen bereit. Laut Hersteller erkennt das Sanitas SBM 22 zudem unregelmäßige Herzschläge. Auf Bluetooth und damit auf eine App-Anbindung müssen Nutzer verzichten.
Die Kamera des Xiaomi 17 Ultra mutet imposant an. Sie überzeugt aber auch unsere Experten im CHIP-Testcenter. Die gemeinsam mit Leica entwickelte Triple-Kamera kombiniert eine 50-Megapixel-Hauptkamera mit einem Ultraweitwinkel- und einem 200-Megapixel-Teleobjektiv. Letzteres ermöglicht einen optischen 4,3-fach-Zoom mit tollen Details. Aber auch die Aufnahmen des Standard-Objektivs beeindrucken durch hohe Detailtreue, präzise Kontraste und kräftige, zugleich natürliche Farben. Auch die Frontkamera liefert tolle Ergebnisse. Das 6,9 Zoll große OLED-Display punktet mit knackiger Schärfe, weichen Bewegungen und einer hohen Maximalhelligkeit. Im Inneren liefert der Snapdragon-Prozessor, unterstützt von 16 GByte RAM, eine kompromisslos starke Leistung. Der Akku ermöglicht mehr als 21 Stunden Dauernutzung und erreicht nach 30 Minuten am Kabel bereits 77 Prozent seiner Kapazität. Verarbeitung, Klangqualität und Konnektivität liegen ebenfalls auf Spitzenklasseniveau. Die moderne Aufmachung von HyperOS gefällt uns. Das System soll bis 2032 mit Updates versorgt werden. Mit einem Startpreis von rund 1.500 Euro ist das Xiaomi 17 Ultra allerdings sehr teuer.