In Wolfsburg steht die bislang härteste Machtprobe unter VW-Chef Oliver Blume bevor. Vorstand, Betriebsrat und das Land Niedersachsen ringen um den künftigen Kurs. Am Freitag entscheidet sich, ob VW noch einen Kompromiss findet - oder ob der Konflikt eskaliert. Beides hätte Folgen.
Die CDU in Sachsen-Anhalt müsse klarstellen, dass die Linke "keine Gefahr für diese Demokratie" sei, fordert Linken-Spitzenkandidatin Eva von Angern im Interview mit ntv.de. Dies sei "mehr als überfällig", wenn es nach der Wahl Gespräche geben solle.
Mit dem Schiff "Professor Moltschanow" führt Moskau Expeditionen im Nordatlantik durch. Norwegen schaltet sich als Vollstrecker ein und beschlagnahmt das Schiff vor der Inselgruppe Spitzbergen. Russland reagiert empört - und kündigt rechtliche Schritte an.
Wladimir Putin hat in der Regel seine ganz eigene Sicht auf den Krieg, die fernab der Realität ist. Er fabuliert über Eroberungen, die es nicht gibt - und setzt seit Jahren Fristen, die seine Armee nicht einhalten kann. Trotzdem geht der Kremlchef seinen Weg weiter.
Nach einem Anschlagsversuch, hinter dem Moskau vermutet wird, kündigt Deutschland den Vertrag mit dem Russischen Haus in Berlin. Als Reaktion verbannt der Kreml das Goethe-Institut aus Russland. Deren Präsidentin reagiert bestürzt, auch der Kulturrat bedauert den Schritt.
Der Iran-Krieg heizt den Konflikt im Jemen neu an. Nach Angriffen der von Teheran unterstützten Huthi-Miliz meldet das jemenitische Militär über ein Dutzend Tote. Dabei nähern sich die Kämpfe einer Meerenge, die als Alternative zur Straße von Hormus für den Welthandel von großer Bedeutung ist.
Zuckersteuer ohne Zucker, Gleichberechtigung mit angezogener Handbremse und Frauen, die jetzt Vater sein dürfen: Deutschland startet mit großen Reformideen in den Herbst. Aber wäre bei der bisherigen Erfolgsquote der Regierung nicht eine Lenkungsabgabe auf politischen Unsinn erheblich lukrativer?
Bei Volkswagen sind offenbar nicht nur Werke in Deutschland vom Sparprogramm bedroht. Der Vorstand will einem Bericht zufolge auch die spanische Marke Seat komplett einstellen. Ein entsprechender Zeitplan liegt bereits vor.
Das Wasserdefizit hat sich in Deutschland in den vergangenen Jahren vergrößert: Derzeit fehlen im Langzeitvergleich 25 Gigatonnen. Auch ein besonders nasser Herbst würde dem Wasserspeicher wohl nicht ganz zur Erholung reichen.
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