Im Fürstentum Liechtenstein sorgt eine Reform für Zwist hinter den Mauern am Schloss Vaduz. Abtrünnige Prinzen sehen ihre Zukunft in der mächtigen Fürstenfamilie gefährdet. Sie drohen mit einer Klage gegen Erbprinz Alois - notfalls sogar vor dem Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte.
In der EU befürchten Menschen, Putins Russland könnte Europa in ein paar Jahren auch militärisch angreifen. Der Präsident tritt dem nun entgegen und stellt klar, dass er solche Pläne nicht im Ansatz verfolge. Ähnlich klang er bereits kurz vor der Vollinvasion in der Ukraine.
Die Vorstellung, dass in Berlin bald große Wohnungsbestände enteignet werden könnten, löst bei vielen Wirtschaftsvertretern Entsetzen aus. Der Ökonom Tom Krebs dagegen hält die Maßnahme für dringend erforderlich - und auch für bezahlbar. Nicht nur den Wohnungsmarkt sähe er gern zum Großteil in Hand des Staates.
Die Berliner Linke beschließt Sondierungsgespräche mit Grünen und SPD, die Einladungen sollen noch am selben Abend rausgehen. Die zuletzt massive Kritik an der Partei wird scharf zurückgewiesen. Aber es gibt auch selbstkritische Töne.
Milliarden Pakete von Onlinehändlern fluten 2025 die EU, der Großteil stammt aus China und von dortigen Billigproduzenten. Die Europäische Union will das ändern und führt ab November eine Gebühr von zwei Euro auf jedes Paket ein. In einem Land spricht die Paketzahl jetzt schon eine klare Sprache.
Vor allem die Republikaner versuchen derzeit Wahlen in den USA zu ihren Gunsten zu beeinflussen. Neben dem Zuschnitt der Wahlkreise wollen sie auch an die Registrierung von Wählern ran. Dazu soll eine Datenbank genutzt werden, die umstritten ist. Der Supreme Court gibt dennoch grünes Licht.
Beim Staatsbesuch in Washington nutzt Chinas Staatschef Xi eine Teezeremonie für eine Geste. Er bietet Trump gleich zwei Anlässe für ein Treffen in China an. Auch ein Dreiertreffen mit Putin liegt in der Luft.
Weltweit versuchen Regierungen, Privatanleger zum Kauf von Staatsanaleihen zu bewegen. Rumänien lockt mit einem ganz besonderen Angebot und schlägt so zwei Fliegen mit einer Klappe.
Immer wieder dringen russische Kampfjets in den Luftraum über der Ostsee ein. Nun heben erstmals Kampfjets von Finnland und Schweden gemeinsam ab und fangen mehrere russische Maschinen ab. Für die beiden relativ neuen Bündnispartner ist es eine Premiere.
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